Nasenoperation (Rhinoplastik)

In der fortschrittlichen Zeit braucht sich niemand mehr mit seinem Äußeren abzufinden. Die innovative Technik und das Können der Schönheitschirurgen ermöglichen viele Korrekturen. Extrem wichtig ist den meisten Menschen das Aussehen. Dies beginnt im Gesicht. Stimmen die Proportionen der Nase nicht, kann das gesamte Profil unstimmig erscheinen. Ein guter Grund sich für eine Nasenoperation zu entscheiden. Dabei haben sich die Risiken, die eine solche Operation mit sich bringen kann, kolossal minimiert. Mit einer relativ geringen Investition an Zeit kann das Aussehen zum Vorteil korrigiert werden.

Allgemeine Informationen

Teilweise steht nicht das Aussehen im Vordergrund für eine Nasenoperation. Es kann sich auch um medizinische Probleme (erschwerte Atmung) handeln. Unabhängig, was der Beweggrund für eine Operation der Nase ist, hat die Wahl des Arztes höchste Priorität.

Arztwahl

Es gibt von der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e. V. (GÄCD) Richtlinien. In denen steht, dass eine Nasenoperation generell von Fachärzten der HNO-Heilkunde oder der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) durchgeführt werden soll. Ausgesprochen gute Resultate auf diesem Gebiet konnten Fachärzte der plastischen und ästhetischen Chirurgie vorweisen.

Daher ist es bei der Suche nach einem geeigneten Arzt sinnvoll, sich zu vergewissern, dass der gewählte Arzt auch über die nötige Erfahrung und Praxis verfügt. Das kann anhand einer Expertise nachgewiesen werden.

Methoden der Nasenoperation

Die klassische Nasenoperation bietet umfangreiche Möglichkeiten, um nahezu alle Korrekturen von unvorteilhaften und eigenwilligen Nasenformen, vorzunehmen. Bei dieser Methode werden störende Knorpel und Nasenstrukturen entfernt. Damit keine sichtbaren Narben zurückbleiben, werden alle dazu erforderlichen Schnitte im Naseninneren gesetzt.

Es ist abhängig vom Umfang des Eingriffs, ob eine offene Nasenkorrektur (Rhinoplastik) durchgeführt wird. Bei dieser doch recht aufwendigen Operationsmethode wird durch einen kleinen, aber präzisen Schnitt am Nasensteg, zwischen den Nasenlöchern, eine Ansicht auf das Innere der Nase hergestellt.

Sind es nur geringfügige Korrekturen, ist keine Operation notwendig. Dafür werden die sogenannten Filler genutzt. Es handelt sich um ein Auffüllen, beispielsweise mit Hyaluronsäure. In jedem Fall sollte der plastische und ästhetische Chirurg darauf achten, dass die Nase nicht künstlich wirkt. Perfekt ist es, wenn sie mit dem gesamten Gesicht des Patienten harmoniert.

Vorbereitende Maßnahmen

Vor jedem Eingriff ist eine gründliche Beratung und Untersuchung erforderlich. Ist die Nasenoperation als ästhetische Maßnahme geplant, sollte im Gespräch zwischen Arzt und Patient abgesprochen werden, welche Wünsche bestehen und ob diese realistisch sind. Es bietet sich zu Vergleichszwecken eine dreidimensionale Vorher-Nachher-Aufnahme an. Diese kann nach der OP am PC ausgewertet werden.

Nachdem die Anamnese erhoben wurde, können die weiteren Untersuchungen (Labor und dergleichen) durchgeführt und ausgewertet werden. Zeigen die Ergebnisse, dass nichts gegen den Eingriff spricht, hat der Patient 14 Tage vor dem Termin einige Vorschriften einzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt ist sowohl das Rauchen als auch der Konsum von Alkohol einzustellen. Gleiches gilt für Schmerzmittel, da sie die Blutgerinnung und somit den Heilungsprozess negativ beeinflussen können.

Postoperative Maßnahmen

Nach der Operation wird eine Nasenschiene angelegt. Sie dient dem Schutz der Nase und formt diese vollends aus. Mindestens 2 Wochen ist sie zu tragen. Es ist der Zeitraum, in welchem sich das Gewebe wieder vollständig stabilisiert haben sollte. Vier Wochen sind sportliche Aktivitäten zu unterlassen. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sind in diesem Zeitraum nach Möglichkeit ebenfalls zu vermeiden.

Risiken

Jede Operation birgt Risiken wie Blutungen, Infektionen oder unvorteilhafte Narben. Wird die Operation in einer Klinik von einem qualifizierten Arzt vorgenommen, ist aber kaum damit zu rechnen.

Kosten

Liegt keine medizinische Indikation vor, muss der Patient die Kosten, die sich in Deutschland zwischen 3.000 bis 4.500 Euro bewegen, selbst tragen.